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Dixi ade: 7 Gründe, warum wir alle größere Fans von Indoor-Festivals werden sollten


Februar. Auch wenn unsere Lieblings-Sommerfestivals nach und nach ihre Lineups verraten, bis wir auf Deutschlands „Äckern“ wieder unsere Bands genießen können, dauert es noch eine ganze Weile – gut, dass dem die Impericon Festivals zuvorkommen…

So ein Indoor-Event klingt für Fans von Matsch, Dosenbier und Sturmwarnungen vielleicht eher nach dem Endgegner der Festivalromantik – hat aber doch so einige Vorzüge gegenüber seinen Outdoor-Geschwistern. Hier meine Top 7.

Und sorry vorneweg: Ich klinge schon bei Punkt #1 wie die Spaß-Polizei.

Grund #1 – TRIBÜNEN MIT SITZPLÄTZEN

Ja, ich bin ein Festivalgänger Typ „Wohnmobil“ und schäme mich nicht dafür. Zum Rundum-sorglos-Paket gehört es natürlich auch, sich während 14h Band-Bespaßung mal eine Pause zu gönnen und mit einem schönen Becher Kaffee auf der Tribüne zu chillen, wo man immer noch perfekte Sicht auf das Bühnengeschehen hat.

Grund #2 – FESTE TOILETTEN

Dixis haben so ihren Charme, aber spätestens an Tag 2 ist es damit auch schon wieder vorbei und nicht mal die Methode „Bloß nicht nach unten gucken“ funktioniert, weil die Scheisse bis zum Toilettenrand in der Kabine steht (sorry für das Kopfkino). Da lob‘ ich mir doch fest-installierte Toiletten mit Spülung (OMG!), Klopapier, fließend Wasser und der guten alten Seife.

Grund #3 – WETTERUNABHÄNGIG

Ja, es gibt nichts schöneres, als die Nase in die Sonne zu halten und dabei laut „THE TRUTH IS I’M FUCKED UP“ in den Himmel zu singen gröhlen. Aber in gefühlt 80 Prozent der Fälle sind es eben statt sanften Sonnenstrahlen eher Kubikmeterweise Regentropfen, die vom Himmel kommen. Beim Indoor-Festival ist das etwas anders: Ob Gewitter, Kälte, Schneefall oder Sonne – in der Halle hat man immer seine angenehmen 20-noch was Grad und vor allem: ein DACH ÜBER DEM KOPF! Auch nicht zu vernachlässigen: der fehlende Sonnenbrand ;)

 

Grund #4 – LIGHT SHOWS

Im August sind fette Lichtshows eben erst in den späten Abendstunden möglich, dann wenn die richtige Atmosphäre (=Dunkelheit) herrscht. Bei Indoor-Events wie den Impericon Festivals dagegen können wir euch schon um 11 Uhr morgens mit einer fetten Lichtshow einheizen – was bei Bands wie Alazka (oder im letzten Jahr Casey) schon sehr sehr viel zur Stimmung beiträgt.

Ich meine: Schaut euch mal dieses Live-Video vom letzten Jahr an!?!

Grund #5 – FETTER SOUND DEN GANZEN TAG

Der schlechteste Sound macht auch die beste Band kaputt. Aber klar, ein Open Air-Event zu beschallen ist eine Herausforderung für sich, alleine wegen Wind und Wetter… Gott sei Dank ist größte Indoorfestival Europas auch akustisch ein Hochgenuss.

Grund #6 – KURZE WEGE

Als das With Full Force-Festival 2017 zum ersten Mal in Ferropolis stattfand, war das Geschrei groß. Viel zu präsent die Angst, das würde kilometerlange Märsche vom Zeltplatz zur Bühne bedeuten anstatt der kurzen Wege, die viele am alten Gelände in Roitzschjora schätzten. Auch wenn sich am Ende (wie immer) alles als weniger schlimm herausstellte wie befürchtet: Lange Fußmärsche vom Festivalgelände zur Bühne, zu den Fressbude und wieder zurück gehören zur Festivalroutine (leider) dazu. Auch hier hat das kompakte Indoor-Festival für mich die Nase vorne…

Grund #7 – DAS EIGENE (!) BETT

Schon die Vorstellung, im Dunkeln in das klamme, kalte Zelt zu schlüpfen und zu versuchen, die Hose im Sitzen wegzustrampeln jagt mir gerade irgendwie einen Schauer den Rücken runter. Meine Routine beim Impericon Festival lautete dagegen in den letzten Jahren: den Tag mit mehr als 15 geilen Bands genießen, leckeres Essen, Trinken, Merch-Stände etc. – und nach dem Headliner gemütlich in die Bahn steigen und nach Hause (oder wie im letzten Jahr zur „Aftershow“-Party). Im eigenen Bett schlafen > alles.


Also ich hab Bock, ihr auch? 

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