A Day To Remember

A Day To Remember – Ein Track By Track


Diese Woche erscheint das neue A Day To Remember Album YOU’RE WELCOME. Es ist das erste neue Album seit 5 Jahren und wir mussten lange warten, denn die erste Single erschien bereits vor über einem Jahr. Jetzt trennen uns nur noch wenige Tage vom neuen Album und wir haben für euch schon mal vorgehört.

BRICK WALL

Ja, ich weiß. Einige saßen mit Stirnrunzeln vor diesem Track, denn einer „normalen“ Songstruktur folgt er irgendwie nicht, eher als würden da einzelne Parts aneinander gereiht. Nach nicht mal einer Minute haben wir Intro, Strophe und Breakdown abgehakt und sind wieder im… Intro? Aber als Opener des Albums ergibt „Brick Wall“ eine Menge Sinn, wenn man den Song als verlängertes Intro für das Album ansieht. Hier wird die Stimmung gesetzt und wir bekommen eigentlich alles, was wir von A Day To Remember zu erwarten haben.

MINDREADER

Song Nummer zwei kennen wir ja auch schon länger, der Song wurde bereits im April 2020 veröffentlicht, also fast vor einem Jahr. „Mindreader“ ist eine schöne Mid-Tempo Nummer, die als zweiter Song gut platziert ist

BLOODSUCKER

Bloodsucker beginnt fast wie eine Radio-Pop Nummer mit leichten Elektrobeats, knallt dann aber einen geradezu hymnischen „Whoohoo“ Refrain rein, der mit dem Rest des Songs bricht. Spätestens hier muss man mehr als nur mit dem Kopf mitwippen. Tatsächlich erinnert der Song ein wenig an FALL OUT BOY. Was gut ist.

LAST CHANCE TO DANCE

Ok, hier wird direkt aufgefahren. Warum nicht den Song mit nem Breakdown beginnen? Ich sehe schon den Pit vor mir. Der Prechorus holt einen dann wieder ein Stück runter, bis der Refrain kommt. Dieser wirkt eigentlich mehr wie eine Überleitung zum Breakdown, welcher hier als Strophe fungiert. Den Song kann man sich gut im Zugabenblock einer Show vorstellen. In den letzten 20 Sekunden zeigen sich A Day To Remember dann mal von ihrer härtesten Seite.

FUCK YOU MONEY

Und so was bekommt man eben auch nur von der Band aus Florida: Wo eben noch alles zerlegt wurde, gibt man sich nun wieder versöhnlich. Großer Refrain, stampfender Beat. Im ganzen auch wieder eher ne Pop Nummer, als ein Brecher, aber eben eine verdammt gute Pop Nummer.

HIGH DIVING

Track Nummer Sechs wiederum knüpft nahtlos an „Fuck You Money“ an, auch hier zeigen sich A Day To Remember von ihrer poppigen Seite. Die Band kommt auch hier wieder absolut Radiotauglich daher. Was aber im Falle von A Day To Remember immer noch bedeutet, dass hier echte Ohrwürmer produziert werden. Vielleicht ist „High Diving“ beim ersten Durchlauf kein Highlight, wird sich aber spätestens nach drei oder vier Durchgängen im Kopf festfressen.

RESENTMENT

„Resentment“ ist sogar schon 2019 veröffentlicht worden und hat seitdem auch schon längst die Millionenmarke bei YouTube geknackt. Hier bekommen wir wieder die härteren A Day To Remember präsentiert. Der Track ist damit wieder ziemlich smart platziert und bricht mit den beiden eher poppigeren Songs zuvor.

LOOKS LIKE HELL

Wieder elektronisch angehauchtes Intro, dann kommt ein stampfender Beat und eine schon fast Cowboy-mäßige Gitarre im Refrain. Auch im späteren Verlauf des Songs stehen elektronische Beats und Sounds im Vordergrund. Sehr stimmungsvoller Song, der mehr von seinem Vibe lebt.

VIVA LA MEXICO

Song Nummer Neun beginnt wie ein klassischer A Day To Remember Pop-Punk Song, der sich dann in einem fast Stadionrock-Refrain ergibt. Was hier vielleicht ein wenig too much wirkt, wird wohl spätestens auf der nächsten Tour von allen mitgesungen werden. Den Song würde ich gerne auf einem A Day To Remember Konzert in Mexiko erleben, dass dürfte garantiert Gänsehaut geben.

ONLY MONEY

Wie? Was? Schon wieder Money? Ach, das eben war ein anderen Song. „Only Money“ beginnt balladenartig und scheint sich textlich mit Entscheidungen in der Vergangenheit, Familie und dem Tod von Familienmitgliedern zu beschäftigen. Könnte ein Sleeper-Hit der Platte werden. Zwar kein Mosh Hit, aber sehr emotional.

DEGENERATES

„Degenerates“ kennen wir ja auch schon alle, der Song wurde bereits im August 2019 veröffentlicht. Damals hat der Song schon die Gemüter erhitzt. Die einen lieben die neuen Sound der Band, die anderen befürchten, es würde zu sehr Richtung Pop gehen. Fast anderthalb Jahre sind seit dem vergangen. Nur noch ein paar Tage und wir werden sehen, wer Recht behalten wird.

PERMANENT

Wir nähern uns dem Ende. Track 12 von 14. Auch wenn wir bisher schon einige bekannte Songs serviert bekommen haben, gab es auch viel Neues. „Permanent“ vereint wieder beide Seiten von A Day To Remember. Ein Rock Song mit kurzem Breakdown in dem die Band wieder Zähne zeigt. Im Refrain heißt es „The future freaks me out“ – damit spricht die Band wohl aus, was viele gerade fühlen.

REENTRY

Kurzes Intro, dann bekommen wir eine weitere Pop-Punk Perle mit Ohrwurm-Refrain. Hier wurde nochmal eine Perle als Rausschmeißer auf dem Album versteckt. Wenn man „Everything We Need“ als Outro betrachtet. „Reentry“ wäre ein guter letzter Song gewesen, aber da kommt ja noch was.

EVERYTHING WE NEED

Viele waren von der Live Version begeistert, die A Day To Remember zuerst von dem Song präsentiert haben. Da gab es einige Rufe nach einem ganzen Akustikalbum. „Everything We Need“ lässt sich wohl am Besten mit „Right In The Feels“ beschreiben. Wer hier keine Träne verdrückt, hat keine Herz. „Everything We Need“ klammert mit „Brick Wall“ das Album perfekt ein. Beide Songs stehen stellvertretend für die Vielfalt, für die A Day To Remember stehen. Auch wenn man es wenige härtere Tracks gibt, zeigt auch YOU’RE WELCOME was für eine Ausnahmeband A Day To Remember sind.

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