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Nach 5 Jahren: A Day To Remember gewinnen Rechtsstreit gegen Victory Records


Wer hätte gedacht, dass dieser Tag tatsächlich noch kommen würde: Der fünfjährige Rechtsstreit zwischen A Day To Remember und ihrem Label Victory Records ist seit gestern vorbei. Eine Jury entschied, dass das Label 4 Millionen Dollar an die Band zurückzahlen muss. 

Der Prozess drehte sich die letzten beiden Wochen vor allem um eine Frage: Haben A Day To Remember ihren Vertrag über fünf Alben erfüllt oder nicht? Zwischen 2005 und 2010 erschienen zum einen drei „offizielle“ Studioalben (FOR THOSE WHO HAVE HEART, HOMESICK und WHAT SEPARATES ME FROM YOU), aber auch diverse Bonus-Veröffentlichungen und Live-Aufnahmen. Letztere wollten Victory Records allerdings nicht zu den Pflicht-Releases zählen. Die Jury sah das anders: Der Vertrag sei erfüllt, Victory müsse außerdem 4 Millionen Dollar aus Download- und Merch-Einnahmen an die Band zurückzahlen.

Nach der Urteilsverkündung sagte Bassist Joshua Woodard: „Es ist unglaublich, ein bisschen unwirklich, so als ob man endlich wieder richtig atmen kann.“

Auf Facebook bedankten sich A Day To Remember, die ihre letzten beiden Alben bekanntlich in Eigenregie veröffentlichten, bei den Fans für ihren Support (siehe unten). Und wir können uns beim letzten Satz ihres Statements und dem kleinen Seitenhieb auf Victory Records das Schmunzeln nicht verkneifen:

This isn’t just a victory for us but also a victory for every band wronged over the years.

Ihr wollt nochmal nachlesen, worum es in dem Rechtsstreit ging? Wir haben hier eine kurze  Zusammenfassung.

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