A Day To Remember

Die 7 Meist Unterschätzten A Day To Remember-Songs


Foto: Justine Trickett

Am 8. Oktober 2013 erschien COMMON COURTESY, das aktuelle und fünfte Studio-Album von A Day To Remember. Schon gefühlt einen Tag später, am 9. Oktober, begannen ungeduldige Fans zu spekulieren, wann wohl ENDLICH der Nachfolger zu COMMON COURTESY rauskommen würde. Langsam aber sicher beginne allerdings auch ich quengelig zu werden, denn es ist schon sehr viel Zeit vergangen, seit es zum ersten Mal das Gerücht gab, ein neues Album würde schon in den Startlöchern stehen. Ein kleines Update dazu gab es Ende 2015 von Gitarrist Neil Westfall, der in einem Interview sagte:

Yeah, we’re kind of casually working on stuff. Yes, you will hear a new record from us. We’re not going anywhere. I don’t know when.

Neues Material noch 2016? 2017? 2020? Auf eine klare Aussage zum Release werden wir wohl noch etwas warten müssen. Bis dahin genießen wir die GESAMTE Diskografie der Floridaner (?), denn darin verstecken sich nicht nur Knaller und Evergreens wie „All I Want“, „The Downfall of Us All“ oder natürlich der Schmuse-Hit „If It Means a Lot to You“ (über 37 Mio Plays bei Spotify), sondern auch das eine oder andere Schmuckstück, das sehr gerne mal vergessen wird. Hier meine Top 7 der meist unterschätzten A Day To Remember-Songs:

You’ll Be Tails, I’ll Be Sonic

Song Nummer 8 auf WHAT SEPERATES ME FROM YOU und einer der härteren Songs aus der aktuellen A Day To Remember-Diskografie. Trotzdem darf natürlich der typische melodische und mitsing-taugliche Refrain auch in „You’ll Be Tails, I’ll Be Sonic“ nicht fehlen.

Why Walk on Water When We’ve Got Boats

Es kommt nicht immer auf die Länge an – das stimmt zwar, trotzdem wird „Why Walk On Water When We’ve Got Boats“ wegen seiner Dauer von 1:55 Minuten gerne übersehen – zu Unrecht.

Same Book But Never The Same Page

Ich weiß, für die meisten Fans ist HOMESICK von 2009 nach wie vor das beste Album von A Day To Remember. Und Kracher wie „The Downfall of Us All“ und „Mr. Highway’s Thinking About the End“ sprechen auch dafür, klar. Doch ich muss sagen, dass ich kein Album von vorne bis hinten so sehr genieße wie COMMON COURTESY. „Same Book But Never the Same Page“ ist ein BONUS TRACK der Scheibe und wenn SO ein guter Song dorthin abgeschoben wird, zeigt das doch schon, was für einen Kracher A Day To Remember mit diesem Album produziert haben.

The Price We Pay

Auch wenn der Song eher im hinteren Drittel landet, wenn es um die Komplexität der Lyrics angeht: Ich liebe es, wie die Stimme von Frontmann Jeremy McKinnon zur Geltung kommt, nur untermalt durch eine Akustik-Gitarre. A Day To Remember, wie wäre es mal mit einem Unplugged-Album?

Breathe Hope In Me

Und noch so eine Schnulze: „Breathe Hope In Me“ stammt eigentlich von der self-releasten Debüt-EP der Jungs, sollte es mit einer qualitativ hochwertigeren Aufnahme meiner Meinung nach allerdings auch mal auf eine Neuveröffentlichung von A Day To Remember schaffen.

Your Way With Words is Through Silence

Ja, auch in diesem Song steht Frontmann Jeremy McKinnon hinter dem Mikrophon, allerdings hört man seiner Stimme an, dass zwischen heute und dieser Aufnahme einige Jahren liegen. „Your Way With Words Is Through Silence“ stammt aus der Anfangszeit der Band und war auf ihrer allerersten Veröffentlichung zu hören. 2008 wurde das Album unter dem Namen OLD RECORD dann neu aufgelegt.

When Three’s A Crowd

Wahrscheinlich mein allerliebster A Day To Remember-Geheimtipp. Ein unveröffentlichter Song, er entstand während der Aufnahmen zu HOMESICK. Gerüchten zufolge wurde „When Three’s A Crowd“ geleaked und Jeremy wollte niemals, dass es das Licht der Öffentlichkeit erblickte – das wäre aber ziemlich schade gewesen.


Und was ist eurer Meinung nach der A Day To Remember-Song, der zu Unrecht vernachlässigt wird?

 

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