Unite Clothing

Die inspirierende Geschichte hinter Unite Clothing


Kaum eine zweite Marke vertritt den Surfer-Lifestyle so wie Unite Clothing. Wir haben uns mit Gründer Joel unterhalten und erzählen euch hier die inspirierende Geschichte hinter dem Modelabel, welches auch  Winston McCall von Parkway Drive und Joel Birch von The Amity Affliction ausstattet.

Was hat dich 2004 motiviert dein Modelabel zu gründen?

Ich war professioneller Bodyboarder, bis mein Unfall auf Hawaii meine Karriere 2001 beendet hat. Damals war ich 21. Danach habe ich einige Jahre gebraucht, um mich von dem Unfall zu erholen und dann im Jahr 2003 kam mir die Idee, eine Klamottenfirma zu gründen. Ich wollte das schon seit der High School.  Ich habe an Unite 12 Monate gearbeitet und unsere erste Reihe Ende 2004 gestartet. Am Anfang war es nur Spaß, ich hätte niemals mit dem Erfolg gerechnet, den es heute feiert. Ich liebe was ich tue und habe immer noch Spaß daran. Das ist alles was zählt, oder?

 

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Wieso der Name „Unite“?

Anfang 2000 gab es viel Negativität in der Bodyboarding- und Punk-Szene. Als ich die Marke aufgebaut habe, wollte ich das ändern und eine positive Veränderung herbeibringen. Ich hatte das Gefühl, dass Unite der ideale Name war, um Leute zusammenzubringen – und das hat es getan. Sogar heute halte ich den Namen noch für relevant und es erfüllt, was ich all die Jahre erreichen wollte. Meiner Meinung nach ist und war es immer der perfekte Name für die Marke.

Wie war es dein erstes T-Shirt zu verkaufen?

Unglaublich! Der Markt war 2004 komplett anders als heute. Online Shops gab es noch nicht so, wie wir es heute kennen. Alle unsere Verkäufe waren durch Retailer, so weiß ich leider nicht genau, wer unser erstes T-Shirt gekauft hat. Aktuell haben wir weltweit Verkäufer die Unite verkaufen und das ist total verrückt. Ich bin immer noch aufgeregt, wenn wir ein Shirt verkaufen und noch viel aufgeregter, wenn ich jemanden sehe, der unserer Klamotten trägt. Obwohl es uns schon seit 10 Jahre gibt, ist das immer noch ein tolles Gefühl!

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Woher kommt die Inspiration für eure Designs?

Ich war ein Skateboard-Fan seit ich das erste mal ein Board bestiegen habe. Das War in den 80ern und unsere Designs sind stark von Skateboard-Marken aus dieser Zeit beeinflusst. Wir folgen keinem wirklichem Trend, wir machen einfach unser Ding und das ist ein kontinuierlicher Prozess. Schlichte und klassische Designs kommen nie aus der Mode.

Einige eurer Shirts sehen ziemlich „punkig“ aus, ist das eine Botschaft an die Welt?

Ich glaube nicht, dass wir eine „punkige“ oder politische Marke sind. T-Shirts sind eine gute Möglichkeit eine Nachricht an die Welt zu senden und durch unser Design versuchen wir Andere zu inspirieren, für das einzustehen, woran sie glauben. Die Menschen sollen sich mit Gleichgesinnten zusammenfinden und eine positive Veränderung herbeiführen.

Ihr arbeitet viel mit Bodyboardern zusammen. Ist Bodyboarding eine große Leidenschaft von Unite?

Wie ich bereits erwähnt habe, war ich damals ein professioneller Bodyboarder und der Sport wird immer ein großer Teil von mir sein. Nicht nur von mir, sondern auch von Unite. Wir statten aber auch Musiker wie Winston, Joel und Sam (Architects) aus und alle tragen unsere Produkte mit Stolz. Wir unterstützen eigentlich nur unsere Freunde und zufällig sind unsere Freunde die besten Bodyboarder in der Welt (lacht).

Nur auf Unite bezogen: Ist die Verbindung zur Musik oder zum Bodyboarding stärker?

Ich bin mit Skateboarding und Bodyboarding aufgewachsen und habe Punk und Hardcore gehört. Beides war ein essentieller Bestandteil meines Lebens als Kind. In den frühen Tagen von Unite war die Verbindung zum Bodyboarding vermutlich stärker. Über die Jahre hinweg hat sich die Marke aber eher zu einem Lifestyle Brand entwickelt. Die Inspiration liegt im Ozean, Musik und Straßenkultur. Bodyboarding und Musik sind immer ein großer Fokus von Unite, aber keins überwiegt das andere.

Byron Bay ist die Heimat von Parkway Drive, Afends und Unite. Was ist so besonders an diesem kleinen Ort, dass wir so viel kreativen Output sehen?

Byron ist das Mekka für Kreative und einen alternativen Lebensstil, seitdem Surfer und Hippies diesen Ort in den 60ern entdeckt haben. Es ist ein Schmelztigel von Persönlichkeiten und Kulturen aus aller Herren Länder und einer der schönsten Orte der Welt. Ich hatte extremes Glück hier aufzuwachsen und es ist unmöglich nicht von den Menschen hier inspiriert zu werden. Wir leben im Paradies.

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