Diese Heaven Shall Burn-Songs wollen wir definitiv live hören


Definitiv keine leichte Aufgabe, eine Top #7 über eine meiner Lieblingsbands zu erstellen…

Denn wo beginnt man an und wo hört man auf? Priorisiert man die Songs, bei denen Molle uns 5 Minuten lang vorab erzählt, dass wir jetzt den nächsten Marathon laufen müssen oder doch eher Songs mit geilen Melodien?

Würde es nach mir gehen, würden 70% der Heaven Shall Burn-Songs Vorrang erhalten, die etwas unbekannter und meist sehr death- und blacklastig sind, hierzu zählen meine langjährigen Favoriten „Against All Lies“ und „Like Gods Among Mortals“. Aber da nicht nur die persönlich Meinung zählt, stellen wir euch die LIVE-Hits vor, die uns/euch – hoffentlich – bei  THE FINAL MARCH Tour und den Impericon Festivals in Leipzig und Oberhausen absolut weghauen werden.

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#1 „Combat“ vom Album INVICTUS

So ungeduldig, wie wir vor Songs wie diesen meist bei den längeren Ansagen von Molle sind: Die Jungs stecken ihr Herzblut da rein, um auf Themen in dieser Welt aufmerksam zu machen, die wir (sind wir mal ganz ehrlich) die meiste Zeit verdrängen. Ich krieg jedes Mal Gänsehaut, wenn der „Beat“ einsetzt und die Männchen wieder los marschieren. Und dieser „Beat“ ist sau cool. Falls ihr das hier lest liebe HSBler, dreht doch mal den Beat weiter auf, kurze Disco geht schon klar :-).

#2 „Passage Of The Crane“ vom Album WANDERER

Als Anhängerin von INVICTUS und VETO hat WANDERER doch einiges länger gebraucht, bis das Album und insbesondere der Song „Passage Of The Crane“ in meinem Ohr angekommen war. 1,5 Jahre nach dem Release muss ich allerdings sagen, dass WANDERER eines der besten melodischen Alben ist, die in der Geschichte des Metalcores beziehungsweise Schwedischen Deaths geschrieben wurden. Da die Vorgängeralben doch mehr knüppelten und Corelastiger sind, wird bei WANDERER die Priorität eben mehr auf Melodie und Harmonie gelegt. Songs wie „Save me“ oder „River Of Crimson“ verstärken dies nur umso mehr.

#3 „The Weapon They Fear“ vom Album ANTIGONE

Was ein Brett von Heaven Shall Burn, dass sogar Parkway Drive nicht abgeneigt sind, dieses Lied zu covern. Neben „Voice Of the Voiceless“ das wohl geilste Lied aus dem Jahr 2004. Ganz sicher dürfen wir hier wieder im Kreis laufen oder eine Wall Of Death machen, während uns Molle einbläut, dass wir uns ja nicht kaputt machen und verletzen sollen. Ach Molle, du bist einfach einzigartig in deinen Ansagen und einer der sympathischsten Frontmänner unserer deutschen Metalszene – und das nicht nur wegen deinem schönen Dialekt.

#4 „Land Of The Upright Ones“ vom Album VETO

Das dezente Einsetzen von Synthesizern und Beats schätze ich doch sehr – „Land Of The Upright Ones“ ist dafür das perfekte Beispiel. Besonders geil ist die Stelle bei Minute 2:21, wenn Molle das Tanzbein schwingt und einen kleinen Swing mit uns schunkelt. Aus dem Swing heraus geht es in den absolut geilsten Refrain mit einem hammer-melodischen Riff direkt in den Breakdown zu „You turned indivine“, angekoppelt an Synthesizer und  die Mitsingpassage „This Life this future“, bis wieder alles von vorne los geht. Ein perfekt geschriebenes Lied mit wunderschönen Bridges. Dafür lieb ich diese Jungs <3

#5 „Counterweight“ vom Album DEAF TO OUR PRAYERS

Wie sehr habe ich dieses Lied gefeiert, als Heaven Shall Burn damit 2012 ihr Konzert starteten. Wunderschönes Death Metal-Rumgeriffe direkt zu Beginn und voll auf die Zwölf. Auch wenn der Refrain stimmlich gesehen nicht immer ganz getroffen wird, erfreue ich mich doch immer sehr am Rumgegrowle dieses alten Klassikers. Definitiv eines der schönsten Melo-Riffs, die Maik Weichert je geschrieben hat. Auch cool, dass sich diese Elemente wieder bei WANDERER finden lassen.

#6 „Voice Of The Voiceless“ vom Album ANTIGONE

Müsste ich einen Song als „Wiedererkennungsmerkmal“ von Heaven Shall Burn bezeichnen, dann wäre es ziemlich sicher „Counterweight“. Dieses Lied habe ich live immer hören dürfen und als Fan freut man sich doch immer sehr bei Minute 02:34 und 03:48 mitklatschen zu dürfen.

My fists for the innocent!!!

#7 „Endzeit“ vom Album ICONOCLAST

Am 25. Januar 2018 durften wir das zehnjährige Bestehen des Albums ICONOCLAST feiern. Was für ein Brett und was ein für ein Hammer-Album, das die Geschichte des Metalcores und Band in eine komplett neue Richtung bewegte. Mit diesem Album änderte sich so einiges für die Thüringer und die Welt stand den Jungs offen. Absolut geiler und epischer Anfang, purer Hass und eine Ansage, die sitzt! So werden Lieder geschrieben und aller, allerspätestens hier ist AUSRASTEN angesagt.

Nothing, just nothing, nothing will wipe this heart out
We are, we are the, we are the final resistance

Lieber Molle, Maik, Chris, Alex und Chris! Wir wünschen euch (natürlich erst nach den Impericon Festivals in Oberhausen und Leipzig) eine schöne Pause, in der großen Hoffnung euch bald wieder erholt auf den Festival- und Konzertbühnen begrüßen zu dürfen. Macht bitte genau so weiter, wie ihr aufgehört habt, bleibt wie ihr seid und lasst mal ab und an was von euch hören! Wir begnügen uns so lange mit Elsterglanz

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