Festivalgefühl

Wie ihr euch das Festivalgefühl nach Hause holen könnt!


Es ist das zweite Jahr in dem unsere geliebten Festivals nicht stattfinden können. Während es zwar noch Hoffnung auf das Summer Breeze 2021 gibt, sind andere Events wie Rock Am Ring und Wacken bereits abgesagt. Damit wir dieses Jahr aber nicht ganz ohne Festivalgefühl auskommen müssen, gibt es hier einen Guide für euch. So holt ihr euch das Festivalgefühl nach Hause, in den Garten oder den städtischen Park!

Warmes Bier

Dosenbier gibt es aktuell in fast jedem Supermarkt und Discounter zu kaufen. Lasst es einfach 2-3 Stunden in der Sonne stehen und es erhält seine Festival-typische Genusstemperatur, die sowohl Malz als auch Hopfen geschmacklich ganz besonders betonen. 25°C ist eine gute Temperatur, damit das Bier so richtig schön nach Festival schmeckt. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Dosenfutter

Dazu passt natürlich eine feine Dose Ravioli oder andere kulinarische Highlights. Da ihr, wie wir, wahrscheinlich ohnehin noch welche von der Festivalsaison 2019 im Keller stehen habt, wäre es langsam auch mal an der Zeit diese Gourmet-Gerichte zu verzehren. Am besten mit Campinggeschirr und einem wohltemperierten Bier.

Der Campingstuhl

Wieso nicht einfach mit dem Campingstuhl an den nächstgelegenen Fluss, See oder in den Wald fahren? Für Festivals sind diese Stühle essentiell, darüber hinaus stehen sie meist im Keller. Also schnell holen und in den Genuss dieses bequemen Möbelstücks kommen, das im Optimalfall sogar einen Dosenhalter für unser Bier integriert hat.

Laute Musik

Mittlerweile hat fast jeder eine Bluetooth-Box und wenn die mal leer ist, ist auch das Handy ein probates Mittel um Musik zu hören. Das beste daran: wir bestimmen die Musik, die wir hören wollen. Von Scooter über Abba bis hin zu den Festivalklassikern und deutschem Schlager, ist alles erlaubt was gefällt. Und wir wissen, dass ihr diese Playlist habt – nutzt sie also und holt euch euer Feeling!

Bonus-Tipp: Livevideos von Festivals machen sich auf Fernsehern natürlich besonders gut. Hört man sie aus der Ferne hat man sogar das Gefühl wirklich auf einem Festivalcamp zu sein!

Nervige Nachbar:innen

Nervige Nachbarn sind essentiell für ein Festival, wobei es sich in den meisten Fällen um eine Art Hass-Liebe handelt. Ob ihr diese nervigen Nachbarn zuhause, oder im Park findet, ist egal. Vielleicht seid ihr mit eurer Festivalplaylist auch die nervigen Nachbarn für jemand anderen. Alles in allem also eine Win-Win Situation für alle die nach dem Festivalgefühl suchen!

Schlechtes Wetter

Wir möchten euch nicht empfehlen euch bei schlechtem Wetter mit einem Campingstuhl in die Natur zu setzen, aber im Grunde genommen gehört ein sommerlicher Regenguss zu fast allen Festivals dazu. Alternativ verbrennt man sich die Haut binnen kurzer Zeit, weil man seine Sonnencreme vergessen hat. Ihr seht also, die Optionen sind vielfältig und es ist für jede:n etwas dabei. Wir empfehlen ein Regenponcho einzupacken!

Freund:innen

Ein Festival steht und fällt mit euren Freunden. Alleine auf einem Festival hat man nicht ansatzweise so viel Spaß, wie mit den engsten Freunden, die den selben oder gar einen ganz konträren Musikgeschmack haben. Erst durch eure Freunde wird ein Festival zu dem, was es auszeichnet. Holt euch also die Leute zusammen, die Festivals genauso vermissen wie ihr und ab geht die Party!

Trinkspiele & deepe Gespräche bei Nacht

Man kennt beide Situationen. Übermütiger Alkoholkonsum verbunden mit sportlicher Betätigung, aber auch tiefe Gespräche über den Sinn des Lebens nachts im Campingstuhl. Festivals zeigen uns von all unseren Seiten. Doch Fluky Ball, Bierpong und deepe Gespräche können wir auch so!

Zelte

Gegen eine Campingparty im Garten oder einem Campingplatz ist sicherlich nichts einzuwenden, insofern die Infektionsschutzbestimmungen dies erlauben. Wieso also nicht ein ganzes Festivalwochenende simulieren und einfach zusammen zelten, feiern und Spaß haben? Dazu das obligatorische Festivalgrillen und alle zuvor genannten Punkte.

Festivalgefühl par excellence

Livemusik, Dixi Klos, Einlasskontrollen und Frittenbuden werden für die „@ home Experience“ leider schwierig. Die Bands fehlen natürlich auch, aber dass es für ein Festival nicht zwingend Bands benötigt, um Spaß zu haben, weiß jede:r, der schon einmal mit Freunden lieber im Camp geblieben ist. Wir wünschen viel Erfolg bei der Simulation des schmerzlich vermissten Festivalgefühls und freuen uns darauf, dass wir 2022 wieder in den Genuss richtiger Festivals kommen werden!

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