Helloween Michael Kiske

Helloween: Michael Kiske über das neue Album HELLOWEEN


Mit dem neuen Album HELLOWEEN ist es der deutschen Power Metal Band erstmals gelungen die Charts zu gipfeln. Platz 1 ist ein Ziel, das verdient ist, wenn man auf die lange Historie der Band zurückblickt. Wir haben mit dem Sänger Michael Kiske über die Vergangenheit gesprochen und über den Begriff der Kunst in unserer Zeit.

Die Gesetze der harten Szene

Michael Kiske spricht davon wie es sich anfühlt, das erste Album mit der Band zu veröffentlichen, die er in den 90er Jahren verließ. Des Weiteren spricht er von dem Feuer, das diese Band und deren Livekonzerte so besonders werden lässt. Ein Feuer, dass durch die Pandemie gewissermaßen genommen wurde.

Die Hard Rock und Metalszene hat ihre eigenen Gesetze

Auch dieie Musikbranche hat vieles verändert, aber: „Die Hard Rock und Metalszene hat ihre eigenen Gesetze“, sagt Michael. Es sei eine der wenigen Szenen in denen man noch Album verkaufen kann, denn wie auch Kiske selbst, wollen Metalfans die Musik besitzen und CDs haben. Spotify nutze der Sänger zwar auch, aber in der Regel zum Entdecken, um sie anschließend zu kaufen.

Kunst und Integrität

Kunst ist, so wie die verschiedenen Musikrichtungen, für den Helloween Frontmann ein subjektives Unterfangen, das auf Geschmack basiert. Für ihn zählt die Begeisterung fern von jeglicher kommerzieller Sicht. Das spiegelt sich auch in der hohen Authentizität und Integrität von Helloween wider. „Ich behaupte, dass die Songschreiber in dieser Band gar nicht anders können.“

Zwar gäbe es wohl Musiker:innen, die einfach etwas schreiben können. „Aber Keiner in dieser Band geht anders vor, als aus Kreativität.“, so Kiske. So ist es die Gemeinsamkeit im Songwriting der Bands, die es schafft großartige Musik und Alben zu schreiben. „Wenn das nicht echt ist, was ich mache, dann kann es doch gar nicht berühren.“ Es benötigt Seele und Geist, die auf authentischem Ausdruck beruht, um Substanz zu haben und die Menschen wirklich berühren.

Zum Ende motiviert Kiske dazu Alben zu kaufen, denn das sei der beste Weg um Künstler:innen zu unterstützen. „Es ist an der Zeit Spotify nebenbei zu lassen und mal wieder ein Album zu bestellen, denn für viele (Künstler:innen und Bands, Anm. d. Red.) ist es nicht so einfach.“

Das gesamte Video-Interview findet ihr hier:

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Foto-Credit: Martin Häusler

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