Impericon-Festivalreporter @FULL FORCE – Mareike


Ein bomben Line-up, das viel erwarten lässt!
In diesem Jahr fahre ich zum ersten Mal auf das Full Force. Deshalb steht euch ein unvoreingenommener Festivalbericht, ganz ohne „früher war alles besser“-Floskeln, bevor. Meine derzeitige Wahlheimat ist Mainz. Damit liegt das Full Force nicht gerade um die Ecke. Seit Jahren wollte ich mal zum Full Force Festival. Angesprochen hat mich immer das Line-up. Das zählt für mich bei Festivals am meisten. Ich möchte möglichst viele Bands dabei haben, die ich auch höre. Ich fahre nicht wegen des „Feelings“ oder dem tollen Komfort auf ein Festival, sondern wegen der Musik.

Die Bands, welche ich zu meinen Favoriten zähle, habe ich fast alle schon live gesehen und weiß, dass sie entsprechend abliefern.

Parkway Drive

Als erstes Parkway Drive.
Mir ist viel Kritik über ihr letztes Album REVERENCE zu Ohren gekommen: „zu soft, nicht mehr wie früher, viel zu weich gespült“. Dieser Kritik muss ich widersprechen, da mich gerade die beiden letzten Alben überhaupt erst von Parkway Drive überzeugt haben. Hinzu kommt, dass sie eine verdammt gute Live-Performance abliefern. Mein Lieblingssong ist „I hope you rot.“ Ich hoffe inständig, dass sie ihn spielen werden, denn auf der letzten Tour hat es der Song leider nicht auf die Setlist geschafft.

While She Sleeps

Dann wären da noch While She Sleeps. Auch ihre letzten beiden Alben YOU ARE WE und SO WHAT? haben mir richtig gut gefallen. Bisher habe ich sie nur einmal als Vorband von Bring Me The Horizon gesehen und bin neugierig, wie sie sich auf der Festivalbühne schlagen.

Sondaschule

Auf keinen Fall vergessen darf ich die Sondaschule.
Die geilste gute Laune – lass dich gehen und scheiß auf alles – Band. Ich mag, dass sie sich selbst nicht immer zu ernst nehmen. In einigen ihrer Songs herrscht der Tenor vor, dass du mehr auf dich selbst achten sollst, statt immer auf das, was andere oder die Gesellschaft von dir verlangen. Mein Favorit von ihnen ist „Sklave der Uhr.“ Diesen Song habe ich bisher auf jedem ihrer Konzerte gehört und zu ihm lässt es sich auch einfach so schön abtanzen. Muss ja nicht immer nur Pogo sein.

Bury Tomorrow

Als sie „Black Flame“ 2018 auf dem Vainstream performten, habe ich mein Herz verloren. Ich meine natürlich Bury Tomorrow. Das gleichnamige Album läuft bei mir seit einem Jahr rauf und runter. Ich freue mich endlich ein paar der Songs live hören zu können.

Das sind allerdings nicht die einzigen Bands, welche ich mir ansehen werde. Auf meiner Liste stehen noch: Beartooth, Ignite, The Amity Affliction, Turnstile, Limp Bizkit und Flogging Molly. Und ich bin einfach gespannt, ob ich es auch zu allen schaffe. Darüber erzähle ich Euch dann in meinem Nachbericht.

Hier noch ein Insidertipp. Ein Freund schwärmt seit Jahren von Mambo Kurt. Der soll so richtig geil sein.

Bis nach dem Force – Mareike

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