Impericon-Festivalreporter Summer Breeze

Impericon-Festivalreporter Maurice @Summer Breeze: 5 Bands, die ich um keinen Preis verpassen werde


Als Maurice die Nachricht bekam, dass er als Impericon-Festivalreporter zum Summer Breeze fährt, saß er gerade beim Wacken Open Air auf dem Campingplatz. 

Für den 21-Jährigen war des Festival in Dinkelsbühl im letzten Jahr ein „Festival-Highlight“, auch wegen der Lage: „Ich freue mich auch auf einen Besuch der nahegelegenen, historischen Altstadt, weil der Kontrast zwischen einem beschaulichen, traditionellen Touristenmagnet und einer Metal-Großveranstaltung mich ziemlich fasziniert.“ Recht hat er. Natürlich freuen wir uns aber vor allem wegen der vielen großartigen Bands aufs Summer Breeze – ich übergebe das Wort an Maurice für seine TOP 5 aus der Running Order!

Impericon Sommerfestivals

Vorbericht Summer Breeze: Top 5

1. Carpenter Brut

Nach drei Tagen purem Metal kann eine Abwechslung Wunder wirken. Musikalisch trifft hier 1980er Synthi aus Film- und Videospielklassikern auf moderne Electro-Elemente und durch den Metal- und Rockhintergrund des anonymen Künstlers gibt es auch das ein oder anderen Gitarrensolo auf die Ohren (so z.B. beim Cover des Klassikersongs „Maniac“). Zusammen mit Pertubator (auch auf dem Summer Breeze vertreten) momentan die erfolgreichste Gruppe des (kleinen Nischen-)Hypes um Synth- bzw. Retrowave. Fazit: Spontan im Internet darüber gestolpert, nicht für jeden etwas und aber ich bin sehr gespannt auf die Live-Show und Reaktion des Publikums.

2. Warbringer

Solltet ihr bisher mit Thrash-Metal genauso wenig anfangen können wie ich, dann könnte Warbringer eine gute Einsteiger-Gelegenheit sein. Die letzten beiden Alben laufen seit einiger Zeit rauf und runter bei mir und eignen sich super als Hintergrundmusik für Arbeitsphasen daheim. Schnell, heavy und energiegeladen sind drei Wörter die die Musik und meine Erwartungen an die Live-Show bestens beschreiben. Außerdem sind die Jungs aus Kalifornien recht selten in Deutschland unterwegs, deshalb solltet ihr euch diesen Auftritt nicht entgehen lassen!

3. Beartooth

Ich glaube zu Beartooth muss ich hier nicht mehr viel sagen. Da ich bisher noch nicht dazu kam, mir die neuen Songs der Band rund um Caleb Shomo anzuhören, hoffe ich mir den ersten Eindruck direkt live verschaffen zu können. Meine erste und bisher einzige Erfahrung mit einer Beartooth-Show war bei Rock Am Ring 2017 – mit schlechtem Sound und von gaaaanz hinten. Ich hoffe, dass es dieses Mal besser wird. (und hoffentlich spielen sie „King Of Anything“, der Song ist genial!)

4. Paradise Lost

Ein Freund meinte einmal zu mir: Auf einem Festival ist es wichtig, einige stilistische Kontraste zu haben. Bisher hat er Recht behalten und genau deswegen freue ich mich auf Paradise Lost, die direkt nach Warbringer spielen. Düsterer Death Doom und langsame, harte Riffs sind die ersten Beschreibungen, die mir für Paradise Lost einfallen. Noch treffender für die Musik finde ich jedoch die Titel meiner beiden Lieblingssongs der Band: „The Longest Winter“ sowie „No Hope In Sight“.

5. Papa Roach

Die ersten Bands, mit denen ich damals zum Metal kam, bewegen sich hauptsächlich im Metalcore und Nu-Metal Bereich. Da sollte man eigentlich meinen, dass Papa Roach mir auch ein Begriff sind. Dem ist jedoch nicht der Fall, denn ich kenne von dieser Band wirklich nur „Last Resort“ und sämtliche Internet-Meme-Versionen dieses Songs. Wie die restlichen Songs der Band klingen und ob diese mir gefallen, weiß ich nicht. Es wird also höchste Zeit mir einen Eindruck davon zu verschaffen und genau deshalb möchte ich mir auch Papa Roach anschauen.


Ihr seid auch beim Summer Breeze vor Ort? Dann schaut an unserem Stand vorbei und sagt „Hallo“!

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