Impericon-Festivalreporter Susi @Open Flair: 5 Bands, die ich um keinen Preis verpassen werde


Nachdem vom Southside, Hurricane, Rock im Park, With Full Force und Vainstream unsere Impericon-Festivalreporter berichtet haben, werde ich bald selbst aktiv – für einen Bericht vom Open Flair Festival

In der Disziplin „Festivalerprobtheit“ schaffe ich allerdings wahrscheinlich nur mit Ach und Krach das kleine Seepferdchen, denn tatsächlich war das Open Flair 2016 damals mein erstes, „größeres“ (im Vergleich zu lokalen Geschichten) Mehr-Tages-Festival mit Dixis, Camping und 2017 sogar mit dem obligatorischen Dauerregen und akuter Gummistiefel-Knappheit im schönen Städtchen von Eschwege. Doch habe ich die letzten beiden Male mein Herz an dieses Festival verloren. Die sehr familiäre Atmosphäre, die kurzen Wege sowie die unmittelbare Nähe zur „echten“ Infrastruktur einer Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern machen das Open Flair einfach zu einem echten Festival-Urlaub, den ich dem Stress und den Dimensionen „richtig“ großer Festivals einfach vorziehe. Ein weiterer Grund dafür sind natürlich auch die großartigen Lineups – und auf diese Bands freue ich mich 2018 besonders:

Impericon Sommerfestivals

1. Creeper

Eine Herzensband zum ersten Mal live sehen? Ein besonderer Moment, der in der letzten Zeit viel zu selten vorgekommen ist. Umso besser, dass Creeper am Open Flair-Sonntag die Songs ihres Debüts ETERNITY, IN YOUR ARMS (2017) zum Besten geben werden. Auch wenn ich ein, zwei Songs beim Durchhören des Albums immer noch skippe – alleine die Performance von „Misery“ wird diesen Auftritt zu einem persönlichen Highligt des Festivals machen, da bin ich mir ziemlich sicher:

2. You Me At Six

You Me At Six durfte ich zwar schon einmal live sehen (2014 in München) – betrachtet man allerdings, was seitdem mit der Band passiert ist, reibt man sich verwundert die Augen. Ihr Album CAVALIER YOUTH (vieeeeel zu lange nicht gehört) ist eines meiner Alltime-Favorite-Alben und ich hoffe dass sie zumindest „Lived A Lie“ in die Setlist aufnehmen – neuer Release im Oktober hin oder her (hier könnt ihr VI vorbestellen.)

3. Northlane

Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, drei Jahre bei Impericon zu arbeiten OHNE Northlane jemals live gesehen zu haben (ist das nicht Einstellungs-Voraussetzung?!), allerdings habe ich die Australier bei ihren letzten Solo- und Festival-Shows schlicht und ergreifend verpasst. 2018 ist damit Schluss – und ich bin gespannt, wie sie beim Open Flair, nicht gerade als „Core-Festival“ bekannt, so ankommen werden!

4. Blackout Problems

Ein Fall von „von allen Seiten empfohlen bekommen“ (vor allem ihr neues Album KAOS) – mal sehen, ob die vielen Recommendations Recht behalten, wenn die Münchner (wir Bayern müssen zusammenhalten <3) am Donnerstag die Open Flair-Bühne stürmen!

5. Beatsteaks

Muss man dazu noch etwas sagen? Auch nach vielen vielen Jahren und etlichen Shows der Beatsteaks rangieren die Berliner für mich unter den besten Livebands der Welt. Denn egal, was man von aktuelleren Releases auch halten mag: Live werden Arnim und Co. es einfach IMMER draufhaben und Festivalshows sind bekanntermaßen ihre Spezialität.


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