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Interview mit Caleb Shomo (Beartooth): Über den Albumtitel, Loathe & was nach seinem „Meisterwerk“ kommt


Bevor am 28. September DISEASE, das dritte Album von Beartooth, erscheint, haben wir uns Mastermind Caleb Shomo für ein fixes Interview geschnappt.

Caleb – noch zwei Wochen bis zum Release. Wie verbringst du deine Zeit gerade? 

Ich bin zuhause, spiele Golf, verbringe Zeit mit meiner Frau, aber mache ganz oft auch einfach NICHTS und sauge die Zeit zuhause auf, solange ich es noch kann

Beartooth DISEASE PreorderBands wie Parkway Drive oder Bring Me The Horizon haben auf ihren letzten Alben eine große Veränderung durchgemacht und bekamen dafür auch oft negative Kritik von Fans. Hattest du auch mal Angst, dass dir sowas passieren könnte? 

Ich denke jede Band muss vorankommen. Wenn du immer und immer wieder dasselbe Album rausbringst, wird es ein bisschen langweilig. Du musst dich – gemeinsam mit den Fans – weiterentwickeln und deshalb auch Veränderungen integrieren, also sowas unterstütze ich auf jeden Fall. Ich meine, klar macht man sich manchmal Gedanken, was wohl Leute über das neue Material denken werden, aber ich denke das ist ganz normal, egal welches Album gerade gemacht wird. Mir ist einfach nur wichtig, ein GUTES Album zu machen.

Und wie unterscheidet sich DISEASE dann von deinen anderen Releases? 

Ich würde sagen, der größte Unterschied bestand darin, dass ich das Album in Studios aufgenommen habe. Eigentlich schreibe ich das Material in meinem Keller-Studio und nehme dort auch auf, aber bei diesem Album habe ich das in verschiedenen Studios auf der ganzen Welt gemacht und schlussendlich alles im „Black Bird“ in Nashville fertig gemacht. Die Ausstattung dort ist der Knaller und ich hatte jede Möglichkeit, die ich mir nur vorstellen konnte. Ich glaube, das hat den Sound des Albums vielleicht etwas roher und echter gemacht und genau das wollte ich auch.

Was war deine Inspiration für das Album?

Die Inspiration kommt normalerweise immer von den Emotionen, die ich genau in dem Moment eben fühle. Aber dieses mal hab ich definitiv auch viel Inspiration von den Orten mitgenommen, die ich besucht habe: Japan, New York, L.A., Nashville etc., jeder dieser Orte hat seine eigene Emotion und seinen eigenen Sound in das Album einfließen lassen. Oh und dann habe ich noch jede Menge AC/DC gehört.

Wo wir gerade bei anderen Bands sind – welche Künstler feierst du gerade?

Eine Band namens Loathe, wir sind vor kurzem mit ihnen in Europa auf Tour gewesen. Sie waren echt cool, wirklich heavy und megageile Riffs. Ich bin ein großer Fan, jeder sollte sich die mal reinziehen.

Was ist dein liebster Track von DISEASE und warum?

Schwer zu sagen, aktuell ist das glaube ich „Fire“. Er ist schnell und wild und ich weiß nicht, er ist einfach ein straight forward rock’n’roll ripper, den ich gerade ganz gerne mag.

Aus unserer Community kam ganz oft die Frage: Was ist die Story hinter dem Albumtitel? 

Als ich auf den Titel kam, war ich sehr sehr depressiv und irgendwie am Ende, das war eine sehr schwierige Zeit. Wir waren auf Tour in Europa und ich hatte eine echt schlimme Episode und setzte mich einfach hin und schrieb das Wort „Disease“ (deutsch: „Krankheit“) auf mein Handy – da beschloss ich, dass das Album so heißen würde und davon handeln sollte, wie ich herausfand, warum ich so fühlte und wie man damit umgehen kann.

Du hast mal gesagt, DISEASE sei dein „Meisterwerk“ – macht es das nicht schwer bis unmöglich, an einem Nachfolger zu arbeiten? 

Ganz ehrlich, ich bin erstmal froh, dass wir ne längere Zeit mit dem Album touren werden und dann, wenn es passt, werde ich mir VIEL Zeit nehmen, um sicherzugehen, dass der Nachfolger perfekt wird. Aber wenn ich sage, dass es mein „Meisterwerk“ ist, meine ich viel mehr, dass ich 110% gegeben habe und von Anfang bis Ende sehr sehr zufrieden mit jedem Fitzelchen des Albums bin – und das passiert mir sehr selten.


Caleb, wir sind gespannt auf dein Meisterwerk! In der Preorder natürlich bei uns erhältlich..

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