Impericon-Festivalreporter VANS Warped Tour

[Nachbericht] Impericon-Festivalreporter Flo @VANS WARPED TOUR: Sorry, sorry, sorry!


Einmal zur VANS WARPED TOUR nach Amerika reisen – Impericon-Festivalreporter Flo hat sich diesen Kindheitstraum erfüllt. 

Und das hat er erlebt:

Nachbericht: VANS WARPED TOUR Toronto

Da standen wir also. Nach knapp 18 Stunden Flug- und Fahrzeit von Düsseldorf nach Toronto – vor dem Einlass der VANS fucking Warped Tour. Sehr coole Idee: Gegen eine Spende von $5 an „Feed Our Children Now“ konnte man ein „Early Entry“-Bändchen ergattern – das haben wir natürlich sehr gerne gemacht und konnten dadurch die Warteschlange auslassen. In knapp einer halben Minute waren wir auf dem Gelände.

Impericon Sommerfestivals

Was mir als erstes aufgefallen ist: Überall hingen Poster mit Zeiten, wann eine Band spielt. Es gab im Vorfeld nämlich keine Running Order. Den Zeitplan konnte man auch für zwei Dollar direkt hinter dem Eingang kaufen. Der erste Blick auf den Plan hat mich direkt überrascht: The Amity Affliction spielten direkt als zweite Band nach Chelsea Grin. Wir sind also direkt zur Bühne. Es war – anders als bei den meisten Festivals in Deutschland – schon ziemlich gut besucht. Trotzdem konnte ich mich noch nach vorne quetschen, um die Band, für die ich hauptsächlich da war, aus der Front Row sehen zu können. Und was soll ich sagen: Die Jungs haben wieder richtig abgeliefert und einen Lieblingssong nach dem anderen gespielt. Nach 30 Minuten war das Set allerdings auch schon wieder vorbei. Auch das ist anscheinend typisch für die Tour: Die letzten Bands spielten bis 21 Uhr, dementsprechend hatten alle Bands nur ein 30 Minuten-Set. Es gab hier auch keinen direkten Headliner. Allerdings wirkte die ganze Aufteilung generell ein wenig wie wild durcheinander gewürfelt. Auf den zwei „Hauptbühnen“ haben relativ kleine Bands gespielt, auf der kleineren Stage dann TAA, Deez Nuts und Silverstein.

https://www.instagram.com/p/BlW1OPcnzuy/?taken-by=paralysedheart

Was ich ein bisschen schade fand: Ich hätte gedacht, dass das Publikum mehr abgeht. Anscheinend ist an dem allseits bekannten „Germany, we always love to play here cause you have the best audience in the world“ doch etwas dran. So etwas hat gestern keine einzige Band gesagt, wo man es in Deutschland doch fast immer hört. Bei Silverstein und Sum 41 allerdings hat wirklich jeder mitgemacht, echt schön anzusehen. Lustig war noch, dass sich in dem vielleicht höflichsten Land dieser Erde sogar noch entschuldigt wird, wenn man in der Menge oder beim Moshen jemanden anrempelt. Habe ich so bei uns auch noch nie erlebt.

Wage War waren die letzte Band am Abend und die haben – trotz knapp 30 Grad und Sonne den ganzen Tag über – nochmal richtig abgerissen.

Alles in allem war das ganze wahnsinnig interessant mitzuerleben. Meine Vorfreude auf die zweite Tour in Columbia ist noch größer geworden. Vor allem gespannt bin ich auf Turnstile, die hier eine exklusive Show spielen werden.


Wir werden schon bald die Festivalreporter fürs Wacken, Summer Breeze, Highfield und Elbriot aussuchen – bewerbt euch jetzt noch HIER.

Kommentare