Tinder Meets Spotify: Diese App Bringt Dich Über Gemeinsamen Musikgeschmack zusammen


Kann man als Fan von „härterer“ Musik mit einer Person zusammen sein, die Helene Fischer und „Die immer lacht“ hört? Diese Frage hat meinen Freundeskreis und mich schon unzählige Male beschäftigt. Meine Ansicht: Ja, kann man. Aber es macht jede Beziehung um 200 Prozent schöner, wenn man sich zumindest in einigen Punkten musikalisch einigen kann. Für all die, die noch auf der Suche nach einem Konzertpartner in Crime sind, gibt es in der Dating-App Bumble eine coole neue Funktion: Hier könnt ihr in Zukunft eure Swipe-Entscheidung aufgrund des Musikgeschmacks des Gegenübers treffen!

Bumble ist allerdings keine neue App: Schon Ende 2014 ging sie an den Start, ins Leben gerufen von Whitney Wolfe, der Mitgründerin von Tinder. Im Prinzip funktioniert Bumble auch ähnlich wie Tinder, doch hier können nach einem Match nur Frauen den ersten Schritt machen und eine Nachricht senden. Obwohl Bumble schon über 5,5 Millionen User nutzen, hat sich die App in Deutschland (noch) nicht durchsetzen können. Vielleicht ändert sich das ja jetzt.

Denn erst letzte Woche verkündete Bumble eine Kooperation mit Spotify, die es Usern erlaubt, Profile aufgrund des Musikgeschmacks auszuwählen. Das Profil zeigt nicht mehr nur Fotos und die wichtigsten Grundinformationen, sondern in Zukunft auch die Spotify-History. Auf nur einen Blick kann das potentielle Match so entscheiden, ob sich der Musikgeschmack für eine gemeinsame Playlist eignet – oder ob die dargestellten Künstler ein totaler Abturner sind.

Foto: Bumble

Foto: Bumble

Bumble-CEO Whitney Wolfe sagte über die Kooperation:

Music says a lot about who we are as people and connecting culturally can serve a foundation for creating meaningful relationships.

Praktisch ist die Idee auf jeden Fall, um Gespräche ins Rollen zu bringen. Das obligatorische „Na wie geht’s?“ weicht einem „OH MEIN GOTTT DU HÖRST AUCH BEARTOOTH WIE FINDEST DU DAS NEUE ALBUM?!“

Doch keine Angst, falls sich dazwischen doch mal eine Justin Bieber-Playlist einschleicht, die man nicht mit dem zukünftigen Date teilen möchte: Nach dem nächsten Update soll der User selbst entscheiden können, welche „Spotify Top Artists“ in der App angezeigt werden.

PS: Deutsche Bumble-User müssen sich noch ein wenig gedulden: Die Spotify-Verlinkung ist bei uns noch nicht verfügbar.

 

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