Top 7: Die Besten Songs Von Stick To Your Guns


Ich glaube, es gibt wenige Bands, bei denen sich die Szene so einig ist, wie bei Stick To Your Guns. Ob man auf einem Konzert von The Story So Far, The Black Dahlia Murder oder von Adele ist – in jeder Crowd läuft bestimmt mindestens ein Individuum mit Stick To Your Guns Merch rum. Aber kein Wunder, denn der Melodic Hardcore mit den unfassbaren Singalongs und Gangshouts, die jede Location erzittern lassen, reißt einfach mit. Am 23. September erscheint die neue EP BETTER ASH THAN DUST und in der Vorfreude auf neues Material habe ich ein Ranking meiner sieben Lieblingssongs von Stick To Your Guns erstellt:

7. Universal Language

Quasi aus dem Nichts meldeten sich Stick To Your Guns Mitte Juli mit einem neuen Song zurück – und mit was für einem. „Universal Language“ versöhnte sogar Fans, die sich mit DISOBEDIENT nicht so recht anfreunden konnten. Denn der Song klingt mehr nach „Such Pain“ als „Nobody“, besticht aber wie jeder Stick To Your Guns-Song durch seine Botschaft: Eigentlich wollten Jesse Barnett und Co. den Track erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen, doch angesichts aktueller Vorfälle in Sachen Polizeibrutalität zogen sie den Release vor – „this would be a perfect time with what’s happening right now in America that has everyone’s attention“:

6. Driving Force

Auf ihrem Debütalbum FOR WHAT IT’S WORTH (2005) klangen Stick To Your Guns noch so, wie eine Band eben auf ihrem ersten Album klingt. Songs wie „Driving Force“ von der zweiten Platte COMES FROM THE HEART (2008), zeigten allerdings erstmals, wohin die Reise für Stick To Your Guns noch gehen sollte: Kick ass-Hardcore mit melodischen Parts, so dass der Mitsing-Hunger der Crowd gestillt werden konnte, inklusive jeder Menge Gangshouts.

5. Amber

Wohl das Highlight einer jeden Stick To Your Guns-Show: „Amber“. Inspiriert wurde der Songtext von einer Freundin der Schwester von Frontmann Jesse Barnett, die sich in einem sehr jungen Alter das Leben nahm.

Und beim ersten Refrain screamen wir alle OOOOOOOH.

4. Such Pain

Okay, jetzt habe ich die Phrase „das Highlight einer jeden Stick To Your Guns-Show“ schon für „Amber“ verwendet. Ich werde das auch nicht zurücknehmen, doch schon wenn das Intro zu „Such Pain“ läuft, stellen sich die Härchen auf meinem Arm auf. Und dieses Feeling bei der halben Sekunde Stille, bevor alle ‚MY ONLY ENEMY IS ME‘ schreien, ist das, wofür ich Musik liebe.

3. Where The Sun Never Sleeps

Mein Lieblingssong auf Album Nummer 3 der Band. Klangen Stick To Your Guns auf COMES FROM THE HEART (2008) noch an manchen Stellen wie Parkway Drive, hatten sie ihren eigenen Sound spätestens auf THE HOPE DIVISION (2010) entdeckt. Die Band hat mal gesagt, dass ihre Alben immer besser werden, bis sie sich irgendwann auflösen. Und tatsächlich haben sie sich bisher mit jedem Release gesteigert – hoffentlich heißt das nicht, dass wir bald auf die Jungs verzichten müssen.

2. D(I am)ond

Es gibt wenige Songs, die in unter zwei Minuten so eine Power verbreiten, ohne dass sie (wie viele Songs dieser Länge) gewollt gekürzt und gehetzt wirken. „D(I am)ond“, aber auch „It Starts With Me“ von DISOBEDIENT, sind zwei Beispiele dafür, dass ein Song nicht lange sein muss, um Hymnen-Potential zu haben.

1. To Whom It May Concern

Ich hasse es, einen „Sieger“ von solchen Song-Listen auszuwählen. Vom ersten Ranking-Entwurf bis zur veröffentlichten Variante wechselt Platz 1 ungefähr 152 mal und auch nachdem der „Publish“-Button gedrückt ist, bleibt das Gefühl zurück, dass man einen anderen Song außen vor gelassen hat, der es auch auf die Pole Position verdient hätte. DISOBEDIENT, das aktuelle Album von Stick To Your Guns, ist für mich bisher die stärkste Veröffentlichung der Kalifornier und „To Whom It May Concern“ zeigt perfekt, warum das so ist. Auch wenn ihr Sound in den letzten Jahren insgesamt ruhiger, erwachsener wurde, ihre Entwicklung passierte zu keinem Zeitpunkt auf Kosten ihrer Message und ihrer unglaublichen Power.


Und was sind eure Lieblingssongs von Stick To Your Guns?

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