Impericon-Festivalreporter Highfield

Impericon-Festivalreporterin Juliane @Highfield: 5 Bands, die ich um keinen Preis verpassen werde


Mittlerweile sind auch die Impericon-Festivalreporter für die letzten Festivals ausgewählt. Danke an alle, die mitgemacht haben! Juliane konnte sich mit ihrer Bewerbung für das Highfield durchsetzen – und erzählt heute, was sie vom Festival erwartet.

Wir übergeben das Wort an Juliane, 23, aus Dresden:

Impericon-Festivalreporter Highfield

2018 wird mein Festivalsommer. Was klingen mag wie der Satz eines Teenagers ist bei mir wirklich der Fall. Denn (bitte flüsternd vorstellen): Ich war bis zu diesem Jahr noch Festivaljungfrau. Aber inzwischen zieren vier Bändchen mein Handgelenk und das fünfte kommt nächste Woche beim Highfield dazu. Dorthin will ich schon seit ich 15 bin, ihr könnt meine Eltern fragen, die durften sich oft das Gejammer anhören. Denn das Highfield (versucht mal, es sächsisch auszusprechen) und ich, wir teilen uns die gleiche Heimat und dennoch haben wir uns noch nicht genauer kennengelernt. Jeden Sommer das Gleiche: Klausuren, Termine, Freunde, die zeitgleich andere Pläne haben etc. etc. Aber nun werde ich als Impericon-Festivalreporterin für euch die Stimmung auf dem Campingplatz, den Sound so mancher Band und nicht zuletzt die Flunkyballtauglichkeit der Nachbarn auschecken dürfen.

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Fjort

Wenn man auf gute deutschsprachige Musik steht definitiv eine Adresse. Die drei Aachener bauen eine Klangmauer um ihre Worte, in der man gefangen gehalten wird. Das Hardcore-Herz schlägt einfach nur höher, wenn man sich bei ihren Konzerten fallen lassen kann. Und so manchen Gedanken brüllt man sich bei dieser Band aus Leib und Seele. Mein absoluter Fjort-Favorit: Der Song „Couleur“.

Sondaschule

Genau das Gegenteil ist von dieser Band zu erwarten: Entspannt mit einem Bierchen in der Hand von den Krachten in Amsterdam träumen, dabei mal kurz die Faust gegen die blöden Dinge in der Gesellschaft recken. Sondaschule haben ein wundervolles Bewusstsein für Texte und vor allem die Bläser sorgen einfach für groovige, mitwippbare Musik. Ich hoffe, dass sie auch ein paar ihrer Lieder (wie auf dem Vainstream) im akustischen Gewand präsentieren, da sie gerade ein wundervolles, ruhiges Album herausgebracht haben.

Impericon Sommerfestivals

Gloria

Live lädt die Band um Klaas Heufer-Umlauf zum Träumen ein. Emotional hat diese Band einen großen Stellenwert für mich, außerdem haben sie ihren Auftritt auf dem Open Flair abgesagt, sodass ich mich sehr darüber freue, sie doch noch sehen zu können. Die warme Stimme von Klaas passt wunderbar zu den erzählenden Texten. Gloria machen den Unterschied zum klassischen Singer-Songwriter-Sound, etwas mehr BPM, etwas mehr Fülle und vor allem keine ewigen Jammertöne in Moll.

8kids

Mein Geheimtipp! Die noch recht junge Band aus Darmstadt ist für jeden Fjort-Fan geeignet. Also schnell noch mal ihr Debütalbum DENEN, DIE WIR WAREN runterladen und verlieben. Außerdem: Frauenpower! Emma am Schlagzeug gibt dem Trio etwas Ruhe und Rhythmus. Besonders live nehmen die drei Musiker die ganze Bühne ein und geben viel Emotion preis. Auch wenn 8kids in Festivalzeitrechnung sehr früh spielen: Es lohnt sich, das Zähneputzen nach hinten zu verschieben!

Bosse

Endlich! Der gute Nordmann ist einfach immer ausverkauft, sodass ich ihn noch nie live erleben durfte. So manches Mädchenherz schlägt bei den träumerischen Worten sicher höher, allerdings hat Aki auch ein paar tanzbare, nicht so kitschige Nummern dabei (sicher, davon hat er einfach zu viele gute.) Ich freue mich einfach wahnsinnig darauf, mir ein Bild von ihm zu machen. Einer der Musiker, der immer geht. Ich würde fast schon sagen: Bosse sind die Beatsteaks des Pop.


Danke Juliane – wir sind auf deine Highfield-Premiere mindestens genauso gespannt wie du :)

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